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SchmerzenArtikel Nr. 1108 | Ausgabe Nr 47 | 2005

Schmerz, lass nach!

Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden seit Menschengedenken von diesem Ubel heimgesucht: vom Schmerz. Bereits in der Antike wussten die Ägypter um die schmerzlindernden Eigenschaften gewisser Pflanzen (u.a. opiathaltige).

Heute stehen zahlreiche pharmakologische Schmerzmittel zur Verfügung, die in der Fachsprache als Analgetika bezeichnet werden. Die Spanne reicht von Acetylsalicylsaure (ASS) bis zu hochwirksamen Morphinderivaten.

Weitaus am haufigsten wird jedoch Paracetamol eingesetzt, das die Prostaglandin-Synthese beeinflusst. Es ist nicht entzündungshemmend, vermag aber Schmerzen und Fieber effizient zu lindern. Da der Wirkstoff sehr gut verträglich ist, kommt er auch bei Kleinkindern und stillenden Frauen zum Einsatz. Eine praktische galenische Form gewahrt eine einfache Einnahme: die Tablette löst sich innerhalb einer Minute auf der Zunge auf und kann so ohne Wasser eingenommen werden. Eine optimale Lösung für unterwegs.

Manchmal ist jedoch eine entzündungshemmende Wirkung erwünscht.
In diesem Fall eignen sich ASS und Ibuprofen; diese Substanzen können allerdings gewisse Nebenwirkungen hervorrufen (Reizung der Magenschleimhaut, Allergien) und eignen sich deshalb nicht für alle Schmerzgeplagten (empfindlicher Magen, Asthma).

Vorsicht vor Missbrauch

Für eine sinnvolle Verwendung von Schmerzmitteln sind gewisse Grundsatze zu beachten.

Zuerst müssen Ursache und Art der Schmerzen identifiziert werden, ausserdem ist der Verfassung, dem Alter und der medizinischen Vorgeschichte Rechnung zu tragen. Allfallige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Es sollte stets bedacht werden, dass es sich um Medikamente handelt. Wenn sie falsch oder zu häufig angewendet werden, können Komplikationen auftreten. Im Falle chronischer Schmerzen ist ein Arztbesuch unumganglich.




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Nojoud El Hadadi Bentaleb Nojoud El Hadadi Bentaleb
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