Diese beiden Haarprobleme können durchaus mit einem Nährstoffmangel zusammenhängen, meistens sind aber noch weitere Faktoren beteiligt.
Fettiges Haar ist zumeist genetisch bzw. erblich bedingt und/oder auf hormonelle Einflüsse zurückzuführen. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist bekannt, dass ein Vitamin-B-Mangel zu einer überschiessenden Talgproduktion von Haarboden und Haut führen kann. Stress entzieht dem Organismus Vitamine, deshalb leiden Betroffene mit fettigem Haar während hektischer Zeiten in der Regel noch mehr.
Eine Nahrungsergänzung wäre also in solchen Zeiten durchaus angezeigt. Generell lässt sich aber mit einer Ernährungsweise, die dem Organismus ausreichend Vitamin B zuführt, die Talgproduktion regulieren. Zu bevorzugen sind also Getreide- und Vollkornprodukte, Eier, Joghurt, Geflügelfleisch, Leber, Nüsse und Dörrobst, Bierhefe und Weizenkeime.
Trockenes Haar ist zumeist erblich bedingt und auf zu aggressive Haarbehandlungen zurückzuführen. Nährstoffmängel wie eine unzureichende Fett- und/oder Eiweisszufuhr sowie ein Vitamin-A-Mangel sind ebenfalls ausschlaggebend.
Einige Öle, die auch als Kapseln eingenommen werden können, verbessern den Zustand trockener Haare, ohne sie schwer und fettig werden zu lassen: Borretsch- und Nachtkerzenöl, beide mit viel Gamma-Linolensäure, sowie das an Omega-3-Fettsäuren reichhaltige Fischöl.