Die Grippe ist zwar seit über 2000 Jahren bekannt, wurde aber aus mikrobiologischer Sicht erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Ausgelöst wird sie von drei Virustypen der gleichen Familie. Je nach Stamm kann sie Vögel und Säugetiere befallen. Ob Vogelgrippe, saisonale Grippe oder Pandemiegrippe: Welche Symptome sind typisch?
Es gibt drei verschiedene Grippevirentypen: Typ A, der Pandemien auslöst, Typ B, der die saisonale Grippe auslöst, und der eher seltene Typ C mit milderen Verlaufsformen.
Alle drei gehören aber der gleichen Familie an und führen zu ähnlichen Symptomen: plötzlich auftretendes Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit. Nach einigen Tagen treten meist auch Atemwegsbeschwerden auf. Je nach Virulenz und Umfeld der Grippeerreger können Komplikationen eintreten: Bronchitis, Lungenentzündung und in seltenen Fällen gar Herz- oder neurologische Beschwerden.
Das Winterhalbjahr ist die bevorzugte Jahreszeit, denn die Viren gedeihen und verbreiten sich in trockener Kälte besonders gut.
Zur Verhinderung von Resistenzen empfehlen die Gesundheitsbehörden eine antivirale Behandlung nur für bestimmte Risikogruppen. In den meisten Fällen empfiehlt sich daher eine Symptombehandlung mit Arzneimitteln mit fiebersenkenden (Antipyretika) und schmerzlindernden Eigenschaften (Analgetika). Bei diesen Indikationen hat sich Paracetamol dank seiner breiten Einatzweise und guten Verträglichkeit seit Langem vielfach bewährt. Es ist speziell auch für Kinder erhältlich, eignet sich für Schwangere und bietet sich dank unterschiedlichster Darreichungsformen und Dosierungen als Mittel der Wahl gegen das Grippesyndrom an. Rezepturen mit Vitamin C stärken zudem die Immunabwehr. Bei den ersten Anzeichen einer Atemwegsinfektion sollte allerdings ärztlicher Rat eingeholt werden.