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HomöopathieArtikel Nr. 1763 | Ausgabe Nr 56 | 2007

Achtung: Pollen!

Die meisten Menschen freuen sich auf den Frühling. Immer mehr Leute sehen dieser Jahreszeit allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen, da sie an Heuschnupfen leiden. Dieser wird auch als saisonale allergische Rhinitis bezeichnet und durch die Pollen gewisser blühender Pflanzen ausgelöst. Die kritische Zeit kann von Februar bis Oktober dauern, mit einer Spitze im April/Mai.

79% der Menschen, die an einer saisonalen allergischen Rhinitis leiden, sind der Ansicht, dass sie im Beruf dadurch behindert werden.

Viele Betroffene wundern sich, dass sie nach jahrelanger Beschwerdefreiheit plötzlich eine Allergie entwickeln. Der Grund dafür ist einfach: In einem ersten Schritt kommt es zu einer Sensibilisierung für ein bestimmtes Allergen (ein oder mehrere Pollenarten). Diese Phase verläuft ohne jegliche Symptome und kann mehrere Jahre dauern. Darauf folgt eine Reaktionsphase in Form einer übertriebenen Antwort des Immunsystems, das nun auf Pollen sehr empfindlich reagiert.

Jede Pflanze produziert spezifische Pollen, gewisse Arten lösen jedoch häufiger Allergien aus. Dazu gehören z. B. Birke, Zypresse, Gräser, Eiche oder Hagebuche. Die Beschwerden beeinträchtigen häufig nicht nur den HNO-Bereich (verstopfte, fliessende Nase, Niesen, Tränen usw.), sondern auch die Konzentration und die gesellschaftlichen Beziehungen. 

Der homöopathische Weg

Die klassische Medizin bietet wirksame Lösungen, die Nebenwirkungen sind aber zum Teil erheblich (Schläfrigkeit). Demgegenüber kennt die Homöopathie rasche, individuelle Lösungen für die akute Phase ohne diese Nachteile (Histaminum, Allium cepa, Euphrasia und Sabadilla wirken gegen die meisten Symptome). Häufigkeit und Intensität der Krisen lassen sich durch Basisbehandlungen verringern. Im akuten Fall wählt man ein Kombinationsoräparat mit mehreren homöopathischen Mitteln, damit möglichst viele Symptome behandelt werden.

Zum Schluss einige praktische Tipps: geschlossene Fenster bei der Arbeit oder im Auto, Wohnräume am Morgen lüften und Haare am Abend ausspülen, damit die Pollen nicht in der Wohnung verteilt werden.




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Dr. Stéphane Hoën Dr. Stéphane Hoën
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