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 Artikel Nr. 2910 | Ausgabe Nr 71 | 2010

Krillöl – eine hochwertige Nahrungsergänzung

Die Ernährungsspezialisten sind sich einig: Omega-3-Fettsäuren gehören zu einer ausgewogenen Ernährung. Krillöl wird aus Kleinkrebsen aus kalten Meeresgewässern gewonnen und ist eine überaus reichhaltige und leicht verwertbare Omega-3-Quelle.

Wörterbuch Astaxanthin Rote Farbstoff der Krebstiere. Chemisch ist die Subs­tanz mit dem Beta-Carotin verwandt, seine antioxidative Wirkung ist aber bedeutend stärker.

In Asien wird Krill seit Jahrhunderten als menschliches Grundnahrungsmittel frisch oder getrocknet verzehrt. In unseren Breitengraden erfreut sich die Garnele erst seit Kurzem wachsender Beliebtheit, seit nämlich in den letzen zehn Jahren Studie um Studie den breiten gesundheitlichen Nutzen der diversen Inhaltsstoffe belegt hat. Wie alle Omega-3-Fettsäuren tierischen Ursprungs enthält auch Krillöl die beiden essenziellen Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Dehydroascorbinsäure). Zusätzlich enthält es aber noch Phospholipide, und diese erhöhen die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe. ­Weiter enthält die Crevette den Farbstoff Astaxanthin, einen Radikalfänger, der 300-mal stärker wirkt als die Vitamine A und E.

Die natürlich ausgewogene Zusammensetzung der Wirkstoffe hat sich bei der Behandlung eines zu hohen Cholesterinspiegels, des prämenstruellen Syndroms und chronischen Entzündungen ausserordentlich bewährt.

Für eine optimale Qualität muss das Öl kalt gepresst werden. Dies geschieht in einem speziellen Verfahren, das unter der Bezeichnung NKO® (Neptune Krill Oil) patentiert wurde. Das Gütezeichen bürgt für eine bestmögliche Konzentration sämtlicher Wirkstoffe.

Reglementierte Fischerei zur Erhaltung des Artenbestandes

Krill stellt derzeit die grösste Tierpopulation auf der Erde und lebt in grossen Schwärmen über Flächen von bis zu 450 km2. Seit 1982 reglementiert das Übereinkommen über die Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) die jährlich zulässig Fangquote. Der im Südatlantik lebende Krill ist von den Umweltbelastungen der übrigen Weltmeere noch weitgehend verschont.




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Didier Bettens Didier Bettens
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