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 Artikel Nr. 1149 | Ausgabe Nr 48 | 2005

Tabuthema Mundgeruch

Schlechter Atem geht in 90% der Falle von der Mundhöhle und dabei hauptsächlich von der Zunge und nicht vom Magen-Darm-Trakt aus.

Um einen frischen Atem zu erzielen, müssen Zahnbürste, Zahnpasta und Zungenreiniger, evtl. kombiniert mit desinfizierenden Mundspülungen oder Mundwasser, eingesetzt werden. Informieren Sie sich unter www.zungenhygiene.ch !

Zähne werden gewissenhaft geputzt, wer aber reinigt die Zunge?

Sie kennen die Situation: Sie beginnen ein Gespräch mit jemandem, und schon bei den ersten Antworten bemerken Sie einen unangenehmen Mundgeruch (Halitosis). Sie sind peinlich berührt und möchten sich gar fluchtartig zurückziehen! Mundgeruch wird als Makel empfunden, aber es wird leider kaum offen darüber gesprochen.

Ursache dieses Übels sind Bakterien, die vor allem auf dem hinteren Teil der Zunge aus unserer Nahrung, aus Speichelresten und Mundschleimhautzellen übelriechende Abbauprodukte bilden. Diese lagern sich in den tiefen Zungenfurchen, den Wallpapillen, ab.

Ideale Bedingungen finden Bakterien auch in den Zahnzwischenräumen und den Zahnfleischtaschen. Untersuchungen bestätigen den Zusammenhang zwischen Belag und Atem: Je grösser der Belag, desto intensiver der schlechte Atem.

Schlechter Mundgeruch am Morgen wird durch die verminderte Aktivitat der Zungen- und Wangenmuskulatur während des Schlafes, mit gleichzeitig verminderter Speichelproduktion, ausgelöst. Dabei entstehen Amine und Schwefelverbindungen, Letztere bekannt für Ihren charakteristischen Geruch nach faulen Eiern.

Mundgeruch wirksam bekämpft!

Als Behandlungsmöglichkeiten zur Entfernung der Belage auf den Zähnen und der Zunge sind weiche Kurzkopf-Zahnbürsten mit integriertem Zungenreiniger oder Zungenreiniger mit Plastiklamellen sowie tiefwirkende Zahnpasten mit antibakterieller Wirkung zu empfehlen. Desinfizierende Mundspülungen unterstützen die mechanischen Behandlungsmöglichkeiten.




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Christiane Cakil
Artikel
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