Obwohl ich als Ernährungstherapeutin überzeugt bin, dass jeder Mensch ganz individuelle biochemische Voraussetzungen mitbringt, halte ich eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C in den meisten Fällen für sinnvoll. Während jedes Kind über die stärkende Wirkung auf das Immunsystem im Bild ist, sind zahlreiche andere, ebenso wertvolle Qualitäten des Vitamins weniger bekannt.
Vor über 30 Jahren machte der Amerikaner Linus Pauling, Gründer der Ernährungstherapie, die stimulierende Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Die Wirksamkeit der Substanz bei der Behandlung bakterieller und viraler Infektionen wurde in der Folge in zahlreichen Studien bestatigt.
Vitamin C verleiht Vitalität und stärkt die Widerstandskraft. Unter anderem ist es an der Synthese der Aminosäure L-Carnitin beteiligt, welche die Umwandlung von Fett in Energie begünstigt.
Vitamin-C-Präparate werden manchmal für Nervositat und Schlaflosigkeit verantwortlich gemacht. Diese unerwünschten Nebenwirkungen treten jedoch äusserst selten und nur bei einer Einnahme am Abend auf. In den meisten Fallen tragt Vitamin C durch die Mitwirkung an der Synthese von Stresshormonen und gewissen Neurotransmittern im Gehirn dazu bei, dass körperliche und/oder psychische Uberbelastungen besser bewaltigt werden. Langfristig kann das Vitamin sogar die Stimmung heben, Ängste lösen und die SchlafQualität verbessern.
Nachfolgend nur einige der weiteren positiven Eigenschaften von Vitamin C: